Ein leichterer Juli: 30 Journal Prompts für Präsenz, Freude und sanfte Grenzen

Der Juli ist oft anstrengender, als man denkt. Die Tage sind lang, es ist heiß, und irgendwie erwartet man von sich selbst, dass man den Sommer genießt. Mehr draußen sein, mehr erleben, mehr positives Vibes haben. Und dann merkt man irgendwann, dass man eigentlich ziemlich erschöpft ist.
Genau in dieser Phase wird Journaling für mich besonders hilfreich. Nicht als großes Projekt, sondern als kurzer Moment, in dem ich ehrlich hinschauen kann. Wie geht es mir eigentlich mit dieser Hitze? Mit den langen Tagen? Mit dem Gefühl, dass der Sommer auch etwas Besonderes sein soll?
Die folgenden 30 Prompts sind in vier Wochen aufgeteilt. Du musst sie nicht alle machen. Nimm dir einfach die Fragen, die dich gerade ansprechen.
Woche 1: Im Sommer ankommen (1.–7. Juli)
Diese Woche geht es darum, erst einmal wahrzunehmen, wie sich der Sommer für dich anfühlt.
- 1. Juli 🌡️ Wie fühlt sich der Juli für mich körperlich an im Vergleich zum Juni?
- 2. Juli 🪟 Was verändert sich in mir, wenn die Tage so lang sind?
- 3. Juli 🧊 Wofür brauche ich im Moment mehr Langsamkeit?
- 4. Juli 🌿 Welche Erwartung an diesen Sommer trage ich noch mit mir herum?
- 5. Juli ☀️ Wann fühle ich mich im Sommer wirklich lebendig? Und wann eher überfordert?
- 6. Juli 🛋️ Was würde sich ändern, wenn ich diesen Monat weniger machen und mehr sein würde?
- 7. Juli 🕯️ Welches kleine Ritual könnte mir helfen, täglich kurz bei mir anzukommen?
Woche 2: Die Sinne und die Leichtigkeit (8.–14. Juli)
Im Juli geht es oft um Genuss. Gleichzeitig darum, ihn nicht erzwingen zu müssen.
- 8. Juli 🍑 Was schmeckt, riecht oder fühlt sich gerade besonders intensiv an?
- 9. Juli 🌊 Wann habe ich zuletzt etwas bewusst mit allen Sinnen wahrgenommen?
- 10. Juli 🍨 Was würde ich mir diesen Sommer öfter einfach nur erlauben?
- 11. Juli 🦋 In welchen Momenten fühle ich mich leicht, ohne etwas dafür tun zu müssen?
- 12. Juli 🌸 Welche Sommer-Erinnerung aus der Vergangenheit möchte ich wiederbeleben?
- 13. Juli 🧴 Was gibt mir das Gefühl von Pflege für meinen Körper oder meine Seele?
- 14. Juli 🌅 Wie sähe ein guter Sommertag für mich aus, wenn niemand zuschauen würde?
Woche 3: Energie und sanfte Grenzen (15.–21. Juli)
Mitte des Sommers wird die Energie oft ungleichmäßig. Diese Woche dreht sich um ehrlichen Umgang mit den eigenen Grenzen.
- 15. Juli 🔥 Wo merke ich, dass mir etwas zu viel wird, auch wenn es schön sein soll?
- 16. Juli 🛡️ Was darf ich diesen Monat öfter ablehnen?
- 17. Juli 👥 Mit wem fühle ich mich im Sommer wirklich wohl? Und mit wem eher erschöpft?
- 18. Juli 🌡️ Wie gehe ich ehrlich mit meiner Energie um, wenn es heiß und voll ist?
- 19. Juli 🧘 Was brauche ich, um mich nach anstrengenden Tagen wieder aufzuladen?
- 20. Juli ✋ Wo setze ich aktuell Grenzen nur halbherzig?
- 21. Juli 💛 Was würde sich ändern, wenn ich meine Bedürfnisse im Sommer ernster nehmen würde?
Woche 4: Mitte des Sommers – kleine Reflexion (22.–31. Juli)
Der Juli geht langsam zu Ende. Zeit für einen kurzen, ehrlichen Blick nach innen.
- 22. Juli 📆 Was hat mich in den letzten drei Wochen am meisten überrascht?
- 23. Juli 🌻 Wofür bin ich in diesem Sommer bisher dankbar?
- 24. Juli 🪞 Welche Version von mir zeigt sich gerade im Sommer? Und gefällt sie mir?
- 25. Juli 🌙 Was habe ich diesen Monat zu wenig getan? Und was zu viel?
- 26. Juli 🧳 Was möchte ich aus dem Juli mit in den August nehmen?
- 27. Juli 🌾 Welche Erwartung an mich selbst kann ich jetzt loslassen?
- 28. Juli 🕊️ Was braucht mein Inneres gerade mehr: Struktur oder Freiheit?
- 29. Juli 💭 Wie sehr lebe ich diesen Sommer wirklich? Und wie sehr erlebe ich ihn nur?
- 30. Juli ✨ Was war der schönste oder unerwartetste Moment in diesem Monat?
- 31. Juli 🌅 Was möchte ich mir selbst zum Abschluss des Monats mitgeben?
Der Juli muss nicht besonders sein. Er muss nicht voll sein mit perfekten Momenten. Manchmal reicht es schon, wenn du ab und zu kurz innehältst und dich fragst, wie es dir eigentlich geht. Bei dieser Hitze. Bei diesem Tempo.
Du darfst langsam sein. Du darfst auch mal nichts Besonderes fühlen. Und du darfst trotzdem bei dir bleiben.
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